Die Welt wird immer digitaler. Das haben auch der Kanton St.Gallen, die öffentlich-rechtliche Anstalt eGovernment St.Gallen digital. und die St.Galler Gemeinden erkannt. Und entsprechend beschlossen, ihren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, Interaktionen mit Behörden noch stärker ins Netz zu verlegen. Nachdem die Verwaltung definiert hat, was diese «Online-Behörde» exakt sein soll und können muss, fehlten nur noch ein paar Wie’s: Wie soll das Ganze heissen? Wie aussehen? Und wie bekannt gemacht werden?
Da kamen wir ins Spiel – und begaben uns auf Entdeckungsreise im Behördendschungel. Etliche Recherchestunden, zahlreiche zerknüllte Notizzettel und X verworfene Namen später, war sie gefunden: Eine Lösung, so elegant und raffiniert, so vertraut und doch innovativ, dass wir wussten «das ist’s!». Denn die neue Plattform, diese Onlinebehörde, brauchte einen Begriff, den alle verstehen. Und wo gehen wir hin, wenn wir etwas von der Verwaltung wollen? Zum Schalter natürlich.
Geboren war der Schalter E. St.Gallens direkter Draht zu Kanton und Gemeinde für digitale Behördengänge. Oder kurz und eingängig: Kommunal. Kantonal. Digital. Digital inspiriert ist auch der visuelle Auftritt – natürlich in frischem Grün und mit einem Logo, angelehnt an die Schalter, wie wir sie aus dem Smartphone kennen. Dass das aufgeht, wurde spätestens klar, als das Konzept in die Realität getragen werden konnte. Ob Flyer oder Social Ad, Website oder Briefschaften – Schalter E war klar genug, um auf jedem Medium und für jede Zielgruppe zu funktionieren. Saugut, sogar. Das zeigt die Begeisterung einzelner Verwaltungsmitarbeitenden und die breite Akzeptanz, die die Marke nicht nur im grossen Netzwerk des Kantons St.Gallen und seiner Gemeinden erfährt, sondern auch in der Bevölkerung.


Eine digitale Dienstleistung emotional zu inszenieren, das ist schwer. Noch schwieriger wird’s, wenn die Zielgruppe breiter und diverser kaum sein könnte – es lebt schliesslich über eine halbe Million Menschen im Kanton St.Gallen. Aber auch hier wurden zwei wirkungsvolle Lösungen gefunden: Einerseits mit einer eigenen Bildwelt, die mit unterschiedlichsten St.Gallerinnen und St.Galler aus diversen Alters- und Berufsgruppen geshootet wurde. Und das im ganzen Kanton, von Rappi bis Rorschach und vom Rheintal bis in die Gallusstadt. Andererseits mit einer digitalen Begleitperson: Noa. Als animierte Verwaltungsmitarbeiterin vertritt sie die St.Galler Behörden im Netz und begrüsst aktuell mit ihrem charmanten Ostschweizer Dialekt Besuchende des Schalter E. Künftig soll sie aber «ihr Pensum» erhöhen – und Nutzenden bei ihrem digitalen Behördengang von A bis Z zur Seite stehen.





